Komplexität beherrschen
Einen entscheidenden Einfluss auf die Zuverlässigkeit der Schätzergebnisse besitzt die Wahl des Prozessmodells. Prozessmodelle im Bereich von IT-/Softwareprojekten unterscheiden sich von Geschäftsprozessmodellen und auch von Vorgehensmodellen. Während die Differenzierung zwischen Geschäftsprozess- und Prozessmodell bekannt ist, ist der Unterschied zwischen Prozess- und Vorgehensmodell häufig nicht präsent. Im Gegensatz zu Vorgehensmodellen zeichnen sich Prozessmodelle dadurch aus, dass sie alle Aktivitäten mit ihren Abhängigkeiten und der Distribution aller am Projekt beteiligten Rollen auf allen Entwicklungsebenen miteinander verketten.
Prozessmodelle dienen der Beherrschung der Komplexität von IT-Projekten. Grundsätzlich werden entsprechend ihren Abläufen sequenzielle, iterative, agile und Meta-Modelle unterschieden. Da sich Aufwand und Kosten der Fehlerbehebung nicht linear verhalten, sondern überproportional ansteigen, ist die Wahl des Prozessmodells von weitreichender Bedeutung. Prozessmodelle steuern den Projektablauf und haben entscheidende Auswirkungen auf die Risiken und damit den Erfolg eines Projekts. Nicht jedes Modell ist für jede Projektsituation und Umgebung geeignet, d.h. es gibt für jede Projektsituation das passende Prozessmodell.
Z. B. ist für einen Prototypen das Modell „Rapid ApplicationDevelopment” (RAD) am besten geeignet während für komplexe Applikation eher z.B. ein „Rational Unified Process” (RUP) empfehlenswert ist. Denn es macht einen Unterschied, ob acht Aktivitäten eines Wasserfallmodells abgearbeitet werden, oder 727 Aktivitäten gemäß eines Rational Unified Process (RUP) Classic in einer SOA-Umgebung. Prozessmodelle sind elementare Bestandteile von Projekten bzw. eines Produktlebenszyklus. Aus diesem Grund ist die Weiterentwicklung und ständige Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen sinnvoll.
Z. B. ist für einen Prototypen das Modell „Rapid ApplicationDevelopment” (RAD) am besten geeignet während für komplexe Applikation eher z.B. ein „Rational Unified Process” (RUP) empfehlenswert ist. Denn es macht einen Unterschied, ob acht Aktivitäten eines Wasserfallmodells abgearbeitet werden, oder 727 Aktivitäten gemäß eines Rational Unified Process (RUP) Classic in einer SOA-Umgebung. Prozessmodelle sind elementare Bestandteile von Projekten bzw. eines Produktlebenszyklus. Aus diesem Grund ist die Weiterentwicklung und ständige Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen sinnvoll.
Prozessmodelle haben generell folgende Vorteile:
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Abstraktion vom bestehenden Projekt und damit Festlegung der generellen Entwicklungsmethodik ("Projektkultur")
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Erzwingung der korrekten Abfolge aller notwendigen Entwicklungsschritte
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Sicherung der Einheitlichkeit von Methoden und Werkzeugen im Projekt
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Erhöhte Transparenz und verbesserte vorausschauende Planung
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Entwicklung ist abhängig vom individuellen Entwicklungsingenieur
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Erleichterung der Lehr- und Lernbarkeit des Entwicklungsprozesses
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Verbesserung des Prozesses durch theoretische Betrachtung, Analyse und Erfahrung
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Bewertung und Zertifizierung (ISO 9000, SEI CMM/CMMI, ISO 15504 (SPICE))
Die Auswahl des Prozessmodells und das Tailoring ist eine Managementaufgabe.
Dabei gilt:
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Ideale Prozessmodelle für jede Projektsituation und/oder Umgebung gibt es nicht
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Prozessmodelle müssen an die jeweilige Organisations- und Projektsituation angepasst sein
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Das eingesetzte Prozessmodell muss weiterentwickelt und permanent an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden
Cost Xpert unterstützt alle wissenschaftlich publizierten Prozessmodelle und de-facto Industriestandards.


