
IME ist die intelligente Integration und Kombination aller relevanten Faktoren von Projekttypen, Prozessmodellen, Hard-facts, Soft-facts, Qualitäts- und Risikofaktoren sowie Constraints und verkörpert zusätzlich die systematische Erweiterung wissenschaftlicher Methoden und Modelle. Dies gewährleistet die objektive Ermittlung von Aufwand, Zeit, Kosten und Ressourcen einschließlich Risiken, Fehlern und Dokumentationsumfang über den gesamten Lifecycle zu jedem Zeitpunkt im IT-Projekt mit einer hohen Schätzgenauigkeit.
Die IME beruht auf Erfahrungswerte aus ca. 300.000 IT-Projekten aus den Fachbereichen Einkauf, Projektmanagement, Controlling und Applikationsmanagement. Basierend auf wissenschaftlichen Methoden und Modellen und aus der wissenschaftlichen Analyse von 40.000 Projekten erlaubt IME belastbare Vorwärtsschätzungen und realistische Prognosen zu allen relevanten Projektgrößen, d.h. es sind keine historischen Daten des Kunden und keine Analysen abgeschlossener Projekte (z.B. Regressionsanalysen) erforderlich.
Mit der IME können beliebige/alle IT-Softwareprojekte zuverlässig estimiert werden. Dazu gehören u.a.:
- Hardwarenahe Software und Infrastrukturprojekte, wie z.B. System-, Anwender- und Embedded Software
- Standardsoftware
- Individualsoftware
- Neuentwicklungen (NEW)
- Wiederverwendung von Modulen oder Komponenten (REUSE)
- Integration von Fremdprodukten (COTS)
- Laufende Modernisierung
- Migrationen
- IT-Transformation/Transition
- Innovationsprojekte
- Design to cost
Des Weiteren ist unsere Methodik in der Lage IT-Maßnahmen zu estimieren, die nicht unmittelbar mit reinem Coding in Zusammenhang stehen:
- Implementierung/Integration
- Testing
- Deployment
- Wartung/Betrieb/Support
Unsere Kunden erzielen bei 100% ihrer IT-Projekte, belastbare und reproduzierbare Ergebnisse. Dabei bestätigen sie eine Genauigkeit der IME von ± 20% out of the Box. Nach Implementierung unseres C3 Schätzpräzisionsprozesses berichten unsere Kunden von einer Genauigkeit von:
- Mit Abschluss der Phase 1 (Collection): Schätzgenauigkeit der IME von ±20%
- Mit Abschluss der Phase 2 (Configuration): verbesserte Schätzgenauigkeit im Durchschnitt auf ±10%
- Nach der Umsetzung der Phase 3 (Calibration): Abweichung unter 10%
Es können grundsätzlich alle IT-Projekte estimiert werden. Das kleinste schätzbare Projekt ist z.B. das Kopieren eines Datensatzes in Excel. Die „kleinsten“ Projekte bei unseren Kunden liegen bei ca. 20 Personenstunden. Das komplexeste Projekt, das wir estimiert haben, lief über mehrere Jahre hinweg, beinhaltete über 20000 Einzel-Softwareprojekte und wurde mit einer Genauigkeit von 7% zwischen Schätzung und späteren Ist-Daten abgeschlossen.
Cost Xpert bietet eine branchenübergreifende Lösung für Anbieter und Auftraggeber, sowohl lokal agierende Kleinkunden, als auch weltweit tätige Großkunden und Blue Chips, z.B. in den Bereichen Automotive, Telekom, Finanz, Energie, Luft- und Raumfahrt, Healthcare, Anlagenbau, Verlage, IT, Logistik sowie Militär- und Public-Sektor.
Zur Unterstützung beliebiger Branchen hat Cost Xpert Projekttypen identifiziert und implementiert. Sie repräsentieren den Projekttyp bzw. eine Domain eines IT-Projekts und nimmt eine Basiskalibrierung für jede Domain vor. Dadurch wird eine hohe Schätzgenauigkeit beliebiger IT-Projekte in jeder Domain gewährleistet. In der CX Tool Suite sind per Default 36 Projekttypen enthalten. Diese können beliebig um kundenspezifische Projekttypen erweitert werden. Aktuell stehen insgesamt 50 Projekttypen zur Verfügung.
Aktuell sind ca. 900 Technologien per Default in der Tool Suite integriert. Darüber hinaus können zusätzlich weitere 8.500 Technologien bereitgestellt werden. Unter Technologien verstehen wir Programmiersprachen, IDEs, Frameworks und Makros, wie z.B. ABAP, C#, Cobol, Java, HTML, Visual Studios, Crystal Reports, SQL, WebSphere, usw. Dies ermöglicht neben Schätzungen des reinen Codings, auch die Schätzung von z.B. Deployment-Projekten, Reportingsystemen und Implementierungen.
Die IME bietet zuverlässige Schätzungen zu jedem Zeitpunkt in beliebigen IT-Projekten über den gesamten Lifecycle. Dies beginnt bereits in der frühen Phase (Proposalphase) über Planung, Durchführung, Stabilisierung, Wartung/Betrieb bis hin zum end of life. Unterschiedliche Ansätze (business-, modell- oder funktionsbasiert/Frage 20) und die Verknüpfung zu bereits ausgewählten und eingegebenen Daten unseres Expertensystems ermöglicht bereits in der Proposalphase belastbare Ergebnisse mit einer hohen Genauigkeit.
a) Folgende Eingabedaten sind notwendig:
- Projekttyp (Projektart)
- Kundenumgebung (z.B. Arbeitszeitmodell, eingesetzte Technologien)
- Vorgehens-/Prozessmodell
- Hard-facts (z.B. Anforderungen bzw. Requirements, Change Requests)
b) Weitere Eingabedaten sind zur Abbildung spezifischer Projektsituationen möglich:
- Soft-facts (z.B. Organisation, Personal, Projekt, Produkt)
- Constraints/Randbedingungen (z.B. Requirements Evolution, Response Zeit)
Zur Sicherstellung der fachgerechten Anwendung der Methoden empfehlen wir die Teilnahme an spezifischen Trainings und Schulungen (http://www.costxpert.eu/de/kontaktanfrage). Des Weiteren unterstützt der intuitive Workflow und die Vorkalibrierungen unseres Expertensystems sowie ein Wizard die Eingabe auch ohne spezifische Methodenkenntnisse. Darüber hinaus werden dem Kunden individuelle und allgemeine Estimation Guidelines zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist es, eine standardisierte und systematische Schätzvorgehensweise zu etablieren, um eine personenunabhängige und nachvollziehbare Ermittlung belastbarer Ergebnisse mit hoher Qualität sicherzustellen.
Unsere Expertise benötigt meist nur bereits bestehende unternehmens- und projektspezifische Informationen/Dokumente des Kunden, wie z.B. Prozessabläufe, Standards und Qualitätsvorgaben sowie Angaben zu Anforderungen/Requirements (z.B. Funktionen auf Businessebene, Pflichtenheft, Lastenheft, Änderungsunterlagen, Fachanforderungen oder reine Textdokumente).
Cost Xpert bietet ein umfangreiches und detailliertes Set an belastbaren Ergebnissen und Plänen:
- Gesamtaufwand in Personen/Monaten, Personen/tage und Personen/Stunden
- Gesamtaufwand und Aufwand je Phase, Rolle und Einzelaktivität
- Gesamtzeitbedarf und Zeitbedarf je Phase, Rolle und Einzelaktivität
- Detaillierte Verteilung der Kosten je Phase, Rolle und Einzelaktivität
- Systemintegrationskosten
- Kostensteigerung (bei Projekten > 12 Monaten)
- Dokumentationsumfang
- Typische und zusätzlich projektspezifische Risiken einschließlich Toleranzschwellen und Sensitivität
- Wartungskosten, Gesamtfehler einschließlich Abgrenzung nach Fehlerarten
- Ressourceneinsatzplanung mit Auslastung und Spitzenwerten
- Projektstrukturplan mit Projektplänen (Zeitplan, Ressourcenplan)
- Finanzmittelbedarfsplan pro Woche/Monat/Quartal/Jahr
Die Methodik berücksichtigt den prozentualen Anteil des Wartungsaufwandes am Gesamtaufwand sowie die Kostensteigerungsrate. Dies erlaubt die Ermittlung der Gesamtkosten für die Wartung bis zu einem Zeitraum von 20 Jahren einschließlich der benötigten Ressourcen. Des Weiteren wird die Gesamtfehleranzahl der potentiellen Fehler aufgezeigt und nach Fehlerarten (Requirements, Design, Coding, Bad Fixes, Documents) abgegrenzt. Verbunden mit den ermittelten Ergebnissen erlaubt dies ein ganzheitliches Kostencontrolling.
Die Schätzung von Releases und/oder Versionen ist zu jedem Zeitpunkt möglich. Beliebige Projekte eines Releases/Version werden über den Portfoliomanager zusammengeführt. Dies erlaubt eine zuverlässige Schätzung von Aufwand, Zeitbedarf, Ressourcen und Kosten einschließlich Risiken, Fehler und Dokumentationsumfang sowie die Planung und Steuerung von Releases.
Anhand der CX Tool Suite kann eine beliebige Anzahl von IT-Projekten zu einem Portfolio zusammengefasst werden. Das Ergebnis ist eine Gesamtdarstellung der Gesamtpersonalkosten, Gesamtzeitbedarf, Kostensteigerung, Systemintegrationskosten, Gesamtkosten und Personalkosten pro Basisrolle. Dazu stehen alle Berichte (Frage 17) zur Verfügung.
Ein Highlight in der Cost Xpert Tool Suite ist das Portfoliomanagement. Mit Hilfe dieser Funktion können beliebige Projekte im Bereich des Multi-/Projektmanagement und Release-Management, in einem Portfolio zusammengefasst werden. Zusätzlich liefert der Portfoliomanager ein umfangreiches Set an vordefinierten Berichten und Diagrammen, schnell und einfach per Knopfdruck. Die übersichtlichen Berichte und Diagramme gewährleisten die schnelle Aufbereitung gezielter Informationen über ein Projekt bzw. Portfolio und unterstützen durch die Bereitstellung konsistenter und transparenter Daten ein effizientes, durchgängiges Informationsmanagement.
Die Cost Xpert Tool Suite liefert den Input für Projektmanagement-Tools. Das heißt, basierend auf den eingegebenen Daten werden umfassende Pläne (Projektstrukturplan mit Projekt-, Zeit- und Ressourcenplan) auf Knopfdruck generiert. Diese können sofort in beliebige Projektmanagement-Tools importiert werden. Dort stehen die Daten für die weitere Nutzung zur Verfügung. Damit bietet unsere Methodik eine wertvolle Unterstützung für professionelles Projektmanagement bei deutlicher Reduzierung von Aufwand, Zeit und Kosten in der Projektplanung, Steuerung und Kontrolle.
Die Cost Xpert Tool Suite stellt ein breites Spektrum an vordefinierten Berichtsgruppen (Reporting) und Power Point Templates zur Verfügung, wie z.B. Summary, Projektstrukturplan, Risiko, Finanzmittelbedarfsplan, u.v.m. Die Berichte können einfach und schnell auf Basis der aktuellen Projektdaten generiert werden und spiegeln somit immer den aktuellen Stand der Schätzung wider. Dies sichert die gezielte und schnelle Bereitstellung konsistenter und transparenter Daten/Informationen über ein Projekt für eine exakte Traceability. Darüber hinaus können die Power Point Templates mit den Kundendaten (Logo, etc.) gebrandet werden.
IME bietet umfangreiche Analyse-Optionen, wie z.B. What-if-Analysen, Make-or-buy, Outsourcing, Earned Value Analysis, Kosten-Nutzen-Analysen, Machbarkeitsanalysen, GAP-Analysen, Trend- und Kausalanalysen, Risiko-, Toleranzschwellen- und Sensitivitätsanalyse u.v.m. Durch die Simulation von Projektszenarien können verschiedene Projektsituationen verglichen und gebenchmarked werden.
Die Tool Suite bietet umfangreiche und ausführliche Benchmarking-Optionen, wie z.B. Teams, Applikationen, Technologien/Programmiersprachen, Prozesse, Produktivitätsfaktoren, Lieferanten, Angebote uvm.
Des Weiteren gibt es z.B. folgende IT-Kennzahlen zu: Aufwand, Zeit, Kosten, Ressourcen, Dokumentation, Methoden, Einflussfaktoren, Fehler, Risiken, Wartungskosten, Produktivität, Effizienz, minimaler/maximaler Zeitbedarf, minimale/maximale Kosten, Change Requests, Requirements Creep uvm.
Anforderungen, auch Hard-facts genannt, dienen der Größenbestimmung von IT-Projekten. Darunter fallen alle Artefakte, die quantifiziert werden können, wie z.B. Schnittstellen, Inputs und Outputs. Abgebildet werden diese in Metriken von Sizing-Methoden. Dabei werden verschiedene Kategorien von Sizing-Methoden unterschieden:
- Businessbasiert (z.B. Capability Requirements)
- Modellbasiert (z.B. UML Use-Case Points, u.s.w.)
- Funktionsbasiert (z.B. Function Points, Feature Points, Object Metrics, u.v.m.)
- Datenbasiert (z.B. Data Conversion Points)
- Sonstige (SLOC, Bottom-Up, Top-Down)
Die Cost Xpert Tool Suite unterstützt aktuell per Default 26 Sizing-Methoden. Darüber hinaus stehen weitere 64 kundenspezifische Sizing-Methoden zur Verfügung, z.B. aus dem Bereich Netzwerkmanagement, SAP und Bank-Transaktionssysteme.
REUSE ist ein eigenständiges Modell, integriert in die jeweiligen Sizing-Methoden, mit deren Metriken und zusätzlichen eigenen Soft-facts.
Berücksichtigt werden die prozentualen Werte für die Faktoren:
- Design Modifikation
- Code Modifikation
- Integration und Test
Des Weitern können, unterstützt durch einen Wizard, folgende Werte berücksichtigt werden:
- Assessment and Assimilation = Grad der Wirtschaftlichkeit
- Software Understanding = Grad des Verständnisses mit der Applikation
- Unfamiliarity of the Software = Grad der Vertrautheit mit der Applikation
Die Anforderungen bei der Integration von Fremdkomponten werden durch die Eingabe des prozentualen Anteils des Aufwands für Integration und Testing (IT) und Assessment und Assimilation (AA=Grad der Wirtschaftlichkeit) berücksichtigt.
IME ermöglicht die fortlaufende Integration von veränderten Anforderungen (z.B. Requirements Creep, Change Requests, Staffing, etc.) zu jedem Zeitpunkt im Projekt. Dadurch wird initiale und die projektbegleitende Schätzung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Mittels Baselining können die Auswirkungen von Änderungen auf die Schätzung dargestellt und verschiedene Requirementsstände transparent verglichen werden. Dies erlaubt die Analyse und Identifikation der Streuung für Change Requests einschließlich der Berücksichtigung von Abhängigkeiten. Dabei werden alle Pläne automatisch aktualisiert.
a) Innerhalb der Neuentwicklungen (NEW) werden, zur Erhöhung der Planungssicherheit bei ungenauen Angaben, die Werte innerhalb einer Range mit Hilfe der Drei-Zeiten-Methode (best – expected - worst), auch Beta-Distribution genannt, berücksichtigt.
b) Unvollständige Anforderungen werden mit Hilfe der Requirements Evolution abgebildet. Dies erlaubt Schätzungen auch wenn in der frühen Phase nur x% der Anforderungen bekannt sind oder wenn aus Erfahrungswerten bekannt ist, dass x% an Anforderungen zwischen Projektstart und Projektende hinzukommen werden.
Cost Xpert unterstützt alle wissenschaftlich publizierten Vorgehens- und Prozessmodelle sowie de-facto Industriestandards (aktuell 48 Prozessmodelle per Default in der CX Tool Suite) und ermöglicht detaillierte Transparenz über Prozessabläufe und Wechselwirkungen von Aktivitäten. Dies beinhaltet sequentielle, iterative, agile und Meta-Modelle. Darüber hinaus erlaubt unsere Methodik zur Unterstützung beliebiger Geschäftsprozesse die exakte Abbildung kundenspezifischer Prozessmodelle. Aktuell sind insgesamt 152 Prozessmodelle beim Kunden im Einsatz. Zudem können alle vordefinierten Modelle (Aktivitäten, Abhängigkeiten, Zeitplan und Ressourcen) konfiguriert und auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden.
Aktuell sind 55 Dokumentationsprozesse abgebildet. Dabei wird zwischen prozessbedingten und generischen Dokumentationsprozessen unterschieden. Die prozessmodellbedingten Dokumentationsprozesse bilden die gesamte Dokumentation gemäß der Spezifikation des Prozessmodells ab. Die generischen Dokumentationsprozesse wurden aufgrund spezifischer Anforderungen entwickelt, z.B. IEEE/EIA 12207, DO178A-D oder MIL-STD-498 für militärische Anforderungen. Neben den prozessmodellbedingten Dokumentationsprozessen wurden sieben publizierte generische Dokumentationsprozesse in die Cost Xpert Tool Suite integriert und gemäß Spezifikation abgebildet. Jeder Dokumentationsprozess bedingt die Erstellung eines eigenen Dokumentensets mit anderen Dokumententypen und unterschiedlichem Umfang und beeinflusst den geschätzten Gesamtaufwand und Gesamtzeitbedarf für ein Softwareprojekt.
Einflussfaktoren/Kostentreiber werden auch Soft-facts genannt. Soft-facts werden über Estimierungsmethoden identifiziert und bewertet. Die bekannteste Estimierungsmethode ist COCOMO II. Cost Xpert ist Co-Autor der COCOMO II Methode und ist der einzige Anbieter, der alle Soft-facts gemäß der Spezifikation (aktuell 22) abbildet. Des Weiteren hat Cost Xpert aus eigener Forschung und Analyse weitere Einflussfaktoren identifiziert und stellt mit genauen Kriterien die systematische Bewertung sicher. Insgesamt sind aktuell 64 Faktoren integriert. Die Faktoren sind mit dem Branchendurchschnitt bewertet. Hierbei werden allgemeine Kostentreiber wie Organisation, Personal, Aufgaben, Projekt, Plattform und Produkt und weitere projektspezifische Einflussfaktoren für Projekte z.B. aus den Bereichen Internet, UML Modellierung, Datenmigration oder Anwenderschulung berücksichtigt.
Die Soft-facts können wie folgt bewertet werden:
- Verly Low
- Low
- Nominal
- High
- Very High
- Extra High
Mit standardisierten Kriterien der einzelnen Softfacts stellt Cost Xpert eine personenunabhängige Bewertung sicher.
Constraints ermöglichen eine Feinjustierung und bieten zusätzliche Möglichkeiten die Estimierung weiter zu optimieren. Projektspezifische Situationen, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, werden hier abgebildet.
Typische Constraints sind z.B.:
- Time-Cost Tradeoff
- Risiken für Pläne und Anforderungen
- Risiken für Integration und Testen
- Risiko der Überlappungen im Projekt
- Änderungsrisiken im Projekt (Requirements Evolution: Change Requests and Requirements)
- Antwortzeit des Kunden
Die CX Tool Suite gibt die Möglichkeit mit Hilfe des Schiebereglers Cushion (=Puffer) einen Risikopuffer einzubauen.
Cost Xpert unterstützt alle bekannten Industriestandards und Normen zur Prozessqualität, wie z.B. SEI CMM / CMMI, EN/ISO 15504 (SPICE) und Produktqualität wie z.B. EN/ISO 9126, EN/ISO 1598. In der Tool Suite sind alle relevanten Qualitäts-Methoden im Bereich der Estimierung integriert, die einen Einfluss auf Aufwand, Zeit und Kosten besitzen. Diese Methoden werden automatisch durch unser Expertensystem berücksichtigt.
Es können alle Methoden und Modelle an die unternehmensspezifischen Gegebenheiten angepasst (z.B. Abbildung eines unternehmenseigenen Prozessmodells) und/oder eigene Methoden und Modelle abgebildet werden. Hierbei handelt es sich um keine Source-Code Änderungen. Die getätigten Anpassungen werden bei den weiteren Updates/Upgrades automatisch mit übernommen.
Alle Methoden und Modelle können auf die spezifische Kundenumgebung kalibriert werden. Nach Abschluss von ca. 8 - 10 Kundenprojekten ist eine ausreichende Datenbasis vorhanden, um eine Kalibrierung durchzuführen. Dies gewährleistet die höchste Schätzgenauigkeit aller Ergebnisse. Meist bewegt sich die Abweichung zwischen Schätzung und Ist-Daten nur noch lediglich um ± 5%.
Es werden relevante projekt- und kundenspezifische Faktoren berücksichtigt.
Dazu gehören z.B. eingesetzte Technologien, externe und/oder interne Kostensätze, Arbeitsmodell, prozentuale Kostensteigerung.
Cost Xpert Tool Suite bietet das Feature Time-Cost-Tradeoff (Lösung von Zielkonflikt zwischen Zeit und Kosten). Basierend auf der wissenschaftlichen Methode COCOMO II erlaubt unsere Expertise die Schätzung des Projekts zu minimalen Zeitbedarf im Vergleich zu den minimalen Kosten. Je kürzer der Zeitbedarf, desto mehr Ressourcen werden benötigt und dadurch steigen die Kosten und umgekehrt.
Cost Xpert bietet die Möglichkeit auf Basis der gegebenen Teamgrößen den optimalen Projektablauf zu ermittelt. Des Weiteren wird der minimale Personalbedarf ermittelt, d. h. die Mindestanzahl an Projektbeteiligen, die zur erfolgreichen Umsetzung des IT-/Softwareprojekts unbedingt notwendig sind bzw. die maximale Anzahl an Projektbeteiligen bei der, trotz Ressourcenmehrbereitstellung, das Projekt nicht weiter beschleunigt werden kann. Dadurch wird bewertet, ob für das vorliegende Projekt, die angegebene Teamgröße ausreichend ist.
Bei allen Projekten, die länger als ein Jahr dauern, kann eine Kostensteigerung basierend auf dem eingegebenen prozentualen Wert berücksichtigt werden.

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